Um
ein besseres Verständnis für die Funktionen der jugendkulturellen Ästhetik
zu ermöglichen, halten wir folgende Prämisse für nötig: Sämtliche
Funktionen der ästhetischen Angebote von Jugendmusikkulturen sind als Kommunikationsprozesse
aufzufassen. Diese Kommunikationsprozesse finden statt zwischen den einzelnen
Mitgliedern einer solchen Kultur untereinander, genauso wie zwischen Mitgliedern
und deren "nicht-jugendlicher" Umwelt.
Wie diese Kommunikationsprozesse stattfinden
lässt sich sehr gut an anhand einer Auffassung der Kunstphilosophie nachvollziehen:
Ein Gemälde „sendet“ seine ästhetischen Botschaften an seinen Betrachter
über bestimmte Codes. Voraussetzung dafür, daß dieser Prozess
staffindet ist die Fähigkeit des Betrachters, diese Codes interpretieren
zu können. (Morgenstern/Zimmer, S. 90/91)
Mit den ästhetischen Inhalten
einer Jugendkultur verhält es sich genauso. Auch hier senden die mit den
ästhetischen Merkmalen ausgestatteten Jugendlichen codierte Botschaften an
ihr Umfeld. Ebenso senden bestimmte Phänomene im Umfeld der Jugendlichen
codes, die die Jugendlichen für sich interpretieren. Diese Botschaften können
ebenfalls wieder nur verstanden werden, wenn die Codes vom Betrachter „entschlüsselt“
werden können.
Life-Style
als identitätsstiftendes Moment
Jugendliche sind bei ihrer
Suche nach einem eigenen Selbstbild auf Vorbilder, auf feststehende Rollen, auf
verbindliche Strukturen angewiesen. Sie suchen Personen, Normen und Verhaltensmuster,
mit denen sie sich identifizieren können. Seit Anfang der 80er Jahre unterliegen
bis dahin weitgehend feststehende Sozialisationsinstanzen und Biographiemuster
einem grundsätzlichen Wandel. Die Schlagworte "Individualisierung" und "Pluralisierung"
von Lebensentwürfen sind spätestens seit Ulrichs Becks Bestseller "Risikogesellschaft"
in aller Munde. Traditionelle Orientierungspunkte wie beispielsweise Familie,
Eingebunden sein in eine Erwerbstätigkeit, christlicher Glauben u.v.m. verschwimmen
immer mehr oder lösen sich ganz auf. Die Bedeutung von politisch revolutionären
Utopien als identitätsstiftendes Element (wie dies bei früheren Jugendkulturen
üblich war) scheint kaum mehr vorhanden.
Auf diesem Hintergrund stellt
sich die Frage, an welchen neuen Mustern sich Jugendliche heute orientieren.
In
postmodern geprägten Jugendkulturen ist die Funktion der Identitätsstiftung
durch die vielfältigen ästhetischen Ausdrucksformen übernommen
worden.
Stefanie Flamm beschreibt diese Entwicklung folgendermaßen (Flamm
in Michel/Spengler, S. 21-23) "Wofür soll man sich sich einsetzen, wenn jeder
Reformansatz sofort affirmativ aufgegriffen wird? Irgendwann wird auch das letzte
Reformpotential der Grünen erschöpft sein, steckengeblieben im Matsch
der Institutionen, wie so vieles vorher". Gleichzeitig erkennt sie: "Wir wollen
alle Individuen sein", was jedoch angesichts dieser Entwicklung nur noch durch
"individuell-undogmatische Ästhetik" erreichbar scheint. Somit kommt sie
zu dem prägnanten Fazit: "Was einer Generation jenseits aller Utopien bleibt
ist Lifestyle".
Lifestyle, der sich insbesondere durch Musik und Mode ausdrückt,
spielt eine entscheidende Rolle im Prozeß der Identitätsentwicklung
heutiger Jugendlicher. Ferchhoff geht davon aus, daß diese (dem Anschein
nach rein äußerlichen) jugendlichen Lebensstilmerkmale an die Stelle
der immer weniger vorhandenen "identitätsstiftenden Funktion traditionell-kollektiver
Lebensformen" treten (Ferchhoff 1993, S. 51). Über Musik und Mode ausdifferenzierte
Jugendkulturen sind in der Lage, Jugendlichen die zur Ausbildung von Identität
wichtige Orientierung zu bieten. . In Jugendkulkturen wird Identität allerdings
anders vermittelt, als es viele Erwachsene gewohnt sind: Über Musik, über
Tanz, über erhöhtes Körpergefühl, über Ästhetik.
Abgrenzungsfunktion
Eine der wichtigsten Aufgaben der Jugendphase ist die Loslösung vom
eigenen Elternhaus. Sie trägt wesentlich zum Aufbau einer eigenen Identität
bei und ist Grundvorraussetzung einer eigenen Persönlichkeit.
Bei Betrachten
der Geschichte der populären Musik seit den 50er Jahren ist deutlich zu erkennen,
daß jede neue Musikströmung zuerst einmal von Jugendlichen konsumiert
und für Jugendliche produziert wird. Angefangenen vom Rock´n Roll in
den 50er Jahren (Elvis Presley etc.) über den Beat der 60er (Beatles, Rolling
Stones etc.) bis hin zu neueren Strömungen in den 90ern (Techno, House, Death-Metal
etc.) sind Jugendliche Zielgruppe und Rezepienten dieser Musik.
Ein durchgehend
zu beobachtendes Phänomen ist hierbei die Funktion von Popmusik als Medium
der Abgrenzung gegenüber der Welt der Erwachsenen. In jeder Epoche war und
ist Popmusik durch ihre Lautstärke, durch das Auftreten und Outfit der Interpreten,
durch die Texte und die Musik an sich provokativ und rief/ ruft Unverständnis
und Ablehnung innerhalb der Elterngeneration hervor.
Nick Cohn beschreibt
dieses Phänomen für die 60er/ 70er Jahre anhand eines Konzertes der
"Rolling Stones" (Cohn 1971, S. 77) anschaulich: "Die Teens mochten sie einmal
sehen und sich nicht ganz sicher sein, aber wenn sie nach Hause kamen und ihre
Eltern über die Tiere jammern hörten , über diese schmutzigen,
langhaarigen Affen, dann plötzlich würden sie bekehrt sein, dann würden
sie sich identifizieren wie irre..."
Die Musik der Jugendlichen wird zwangsweise
irgendwann zur Musik der älteren Generation (wieviele Leser/ wieviele Leserinnen
dieses Artikels haben wohl Aufnahmen der Beatles oder der Rolling Stones im Plattenschrank/
CD-Ständer?) und somit als Abgrenzungsmedium ungeeignet.
Die Techno-Musik
der 90er Jahre stößt bei der älteren Generation (die ja mit "ihrer"
Musik aufgewachsen ist, also das Phänomen der Abgrenzung durch Musik größtenteils
selbst miterlebt hat) auf Unverständnis. Musik ohne Text, ohne revolutionäre
Botschaft, ohne den expliciten Willen zu Revolte und Weltveränderung, das
ist neu. Die Elterngeneration wird also nicht durch Infragestellen der bestehenden
Verhältnisse provoziert (das kennt diese Generation ja schon aus der eigenen
Jugend), sondern eher durch eine oberflächlich betrachtet, extreme Angepasstheit
an das System.
Bezüglich der Normensetzung von Erwachsenen gegenüber
Jugendlichen hat Popmusik einen weiteren interessanten Aspekt. Viele Verbote werden
mit dem Argument "dafür bist du noch zu jung" begründet. Im Kontext
ihrer Musik haben Jugendliche erstmals die Möglichkeit zu sagen: "Dafür
seid ihr schon zu alt!".
Nicht nur gegenüber Erwachsenen, auch gegenüber
Gleichaltrigen, stellt sich Popmusik als Abgrenzungsmedium dar. Viele Cliquen
definieren sich (auch) durch ihren gemeinsamen Musikgeschmack, die gemeinsame
Verehrung bestimmter Stars, das gemeinsame Besuchen von Konzerten etc. Für
in der offenen Jugendarbeit tätige Pädagogen sind "musikalische" Bezeichnungen
für bestimmte Cliquen ("Die Rapper", "Die Metaller") mittlerweile fast zur
Umgangssprache geworden.
Ein weitere Beleg für die Abgrenzungsfunktion
Popmusik sind Kontaktanzeigen in Jugendzeitschriften (Bravo, Popcorn etc.) . Hier
wird fast immer auf den Musikgeschmack hingewiesen, nach dem Schema "Höre
gerne `Genesis` und `Spice Girls`, suche Junge/ Mädchen mit ähnlichen
Interessen".
Flucht- und Aktivitätsfunktion
Die von Jugendlichen gehörte Musik wird häufig mit Drogenkonsum
und der damit zusammenhängenden Flucht vor der Realität in Verbindung
gebracht. Tatsache ist, daß viele Musiker Drogen nehmen und sich dazu offen
bekennen. Extacy ist die Mode-Droge der Techno-Szene, auch wenn deren quantitative
Bedeutung häufig überschätzt wird. Oberflächlich betrachtet
scheint es also einen direkten Zusammenhang zwischen der von Jugendlichen konsumierten
Musik und Drogenkonsum zu geben. Spengler weist aber darauf hin, daß Drogenkonsum
zum typischen Ausprobierverhalten Jugendlicher gehört, und die Musik somit
nicht als prinzipiell ursächlich für Drogenkonsum bezeichnet werden
kann. (vgl. Spengler 1985, S. 166 ff)
Drogenkonsum ist auch keineswegs einPhänomen,
das nur in der Szene der jugendlichen Musik-Rezipienten vorkommt, sondern das
sich durch alle Gruppen der Gesellschaft zieht.
Ein zweiter Vorwurf, der Popmusik
häufig gemacht wird, ist die Flucht durch übermäßige Lautstärke.
Durch extrem laute Musik wird Kommunikation mit der Außenwelt scheinbar
unmöglich, die Realität wird quasi ausgeschlossen. Dieser Vorwurf ist
nur schwer aufrecht zu erhalten. In einem Interview in der Sendung “Doppelpunkt”
(ZDF 1994) wurden Jugendliche nach dem Besuch der Techno-Veranstaltung „Mayday“
in Berlin interviewt. Ohne direkt danach gefragt zu werden , berichteten sehr
viele der Befragten von der “totalen Kommunikation” während der Veranstaltung.
Es wird deutlich, daß Jugendliche auf Konzerten scheinbar anders kommunizieren
als über die Sprache. Kommunikation funktioniert im Kontext von lauter Musik
nicht über Sprache, sondern über andere, nonverbale Codes. Diese gemeinsamen
Symbole, die auf der Vorliebe für die selbe Musik, für die selben Interpreten
beruhen, ermöglichen eine Art der Kommunikation, die unserer Erfahrung nach
bei vielen Menschen auf Unverständnis stößt.
Nach Spengler
gehört es zur Eigenart des Jugendalters, sich zurückzuziehen und für
sich sein zu wollen. (vgl Spengler 1985, S. 166 ff). Dieser Wunsch nach
Intimität wechselt ständig mit dem extrem starken Bedürfnis, in
eine Clique integriert zu sein. Ziehe bezeichnet die hohe Lautstärke als
“Überwindung der Angst vor Stille” und intensive Musikrezeption als “kollektiven
Uterus “ (Ziehe in Spengler 1985, S. 167). Hier wird die Fluchtfunktion von Popmusik
sogar als Rückzug in den Mutterleib interpretiert.
Viele Jugendliche
erklären, daß (laute) Musik bei ihnen eine Ablenkung vom Alltag bewirkt.
Diese Ablenkung muß aber nicht unbedingt mit Realtitätsflucht gleichgesetzt
werden. Durch eine Ablenkung von Alltagsproblemen und einen Ausgleich durch Musik
kann der Alltag besser bewältigt werden, Musik bekommt die Funktion einer
Energiequelle zur Bewältigung von Alltagsproblemen. Jugendliche können
in der in ihrer speziellen Musik ihren eigenen Utopien, ihren Tagträumen
nachgehen. Durch dieses (wenn auch eher virtuelle) Realisieren einer anderen,
einer besseren Welt, kann Musik Jugendlichen helfen, ihre eigenen Ideale, ihre
Wünsche und Sehnsüchte am Leben zu erhalten.
Politische
Aspekte
Der Rock´n Roll der 50er Jahre war nicht explizit
politisch. Die politische Wirkung ergab sich allein durch das rebellische Auftreten
der Interpreten und die dadurch verursachte Reaktion der Zuhörer. Songs wie
“Tutti Frutti” von Elvis Presley oder “Rock around the clock” von Bill Haley waren
eher auf eine persönliche Revolution, auf das Recht auf mehr eigenen Spaß
gerichtet, als auf direkte politische Veränderungen.
In den 60er Jahren
änderte sich das. Rockmusik wurde mit politischen Texten versehen und bewußt
als Kritik an konkreten politischen Zuständen eingesetzt. Die Texte (insbesondere
Bob Dylan spielte hier mit Liedern wie “Masters of war” oder “How many roads”
eine entscheidende Rolle), und auch die Musik selbst wurden zum Ausdruck eines
kritischen politischen Bewußtseins der jeweiligen Generation. Auch in Deutschland
bildeten sich in den 60er und 70er Jahren Bands, die von ihren Texten her sehr
politisch engagiert waren (Ton Steine Scherben, Floh de Cologne, Cochise etc).
Die jugendliche Musikszene zeigt sich heute extrem ausdifferenziert und vielfältig.
Es ist unmöglich, dieser Musik pauschal eine politische Bedeutung oder Absicht
zu unterstellen (zumindest, wenn ein nicht ein völlig verallgemeinerter Politikbegriff
benutzt wird).
Sofern die Musik mit Texten versehen ist, scheint die Klassifikation
politisch/ unpolitisch zumindest oberflächlich betrachtet, einfach. Übersehen
wird hierbei häufig, daß es außerhalb der Texte weitere politische
Merkmale geben könnte. Viele Musikstars setzen sich beispielsweise für
bestimmte Umweltschutzprojekte, für Parteien, für bedrohte Völker
etc. ein. Benefizkonzerte haben durchaus politischen Character, auch wenn die
auf dem Konzert gespielten Lieder evtl. ausschließlich von Liebe und Partnerschaft
handeln.
Eine durch agieren der Musiker beim Bühnenauftritt, durch der
Art der Musik an sich, durch die Gestaltung des Covers etc. verkörperte Haltung
(Ablehnung gesellschaftlicher Konventionen, avantgardistische Züge,
Provokationen, Harmonie...) ist als hochpolitisch zu werten. Hier sei noch einmal
auf die am Anfang des Kapitels erwähnten Codes hingewiesen. Der ästhetische
Ausdruck der Musik bzw. ihrer Interpreten wird von Jugendlichen auch politisch
interpretiert.
Interessant sind sicherlich Überlegungen zu politischen
Aspekten der Techno-Bewegung und zu rechtsradikaler Musik, die wir hier aber nicht
weiter ausführen wollen.
Popmusik
und Sexualität
Die Geschlechtsreifung in der Pubertät
stellt eine körperliche Veränderung dar, die aufgrund gesellschaftlicher
Moralvorstellungen häufig von Jugendlichen nicht sofort in sexuellen Verhaltensweisen
ausgelebt werden kann. Für den Umgang mit Sexualität werden von Jugendlichen
Vorbilder und Identifikationsobjekte gesucht. Hier bieten sich Musikstars in idealer
Weise an: Viele von ihnen bekennen sich offen zu ihrer sexuellen Freizügigkeit
(Mick Jagger, David Bowie, Madonna...), in ihren Texten wird mit dem Thema Sexualität
wesentlich freizügiger umgegangen, als im Elternhaus der meisten Jugendlichen.
Beispiele für Songs, in denen Sexualität thematisiert wird gibt es wahrscheinlich
unendlich viele vom Rolling Stones Hit “Let´s spend the night together”
bis zu aktuellen Produiktionen wie „E-rotic“, deren Texte sich ausschließlich
um Sex drehen. Die Bühnenshows sehr vieler Bands waren und sind stark sexuell
besetzt, angefangen beim Hüftschwung eines Elvis Presley über die Benutzung
von Gitarren und Mikrofonständern als Phallussymbole durch Led Zeppelin bis
zu den auf der Bühne angedeuteten Bettszenen von Madonna. Neben Bühnenauftritten
bieten sich Videoclips als ideale Präsentation der sexuellen Komponente der
Popmusik an. Sehr viele der auf den Musiksendern MTV und VIVA gesendeten Videospots
drehen sich um das Thema Sexualität und Partnerschaft (wir verzichten hier
auf Beispiele, wer nur kurz einen Blick auf die von den Musiksendern gezeigten
Videoclips wirft, wird diese These bestätigt sehen).
”Der Wunsch nach
Partnerschaft und einem sexuell `attraktiven` Partner äußert sich im
`Schwärmen` für ein Idol.”. (Hering/Hill/Pleiner 1993, S. 41). Besonders
deutlich wird diese Aussage, wenn man beispielsweise die sehr jungen (geschätzt
max. 15 Jahre) Besucherinen der Konzerte der Band “Take that” im Sommer 1995 betrachtet,
die Schilder mit der Aufschrift “Take my virginity” hochhielten.
Unabhängig
von direkt auf Sex bezogenen Bühnenshows, Video-Clips oder Texten bietet
Popmusik Jugendlichen einen gemeinschaftsstiftenden Kontext, der ihnen die Aufnahme
von Kontakten zum anderen Geschlecht ermöglicht. In Discotheken und auf Konzerten
haben Jugendliche die Möglichkeit, sich ohne Kontrolle durch die Eltern in
einem für sie attraktiven Umfeld aufzuhalten. “Rockmusik bildet den Rahmen,
die Adoleszenz bringt die Sexualtät”. (Spengler 1985, S. 90). Wir halten
diesen sekundären Aspekt von Popmusik und Sexualität für sehr wichtig,
da er bei Jugendlichen quantitativ sicherlich einen großen Raum einnimmt.
Unser
Buch "Happy Nation- Jugendmusikkulturen und Jugendarbeit in den 90er Jahren" zeigt
viele weitere interessante Aspekte zum Thema "Jugend und Musik". Neben ausführlichen
Abhandlungen zu Musikstilen wie Techno und Hip-Hop werden Praxisprojekte vorgestellt,
die über das Medium Musik erfolgreich mit Jugendlichen arbeiten.
C. Spatscheck/ M. Nachtigall/ W. Grüßinger/ R. Lehenherr: "Happy Nation
- Jugendmusikkulturen und Jugendarbeit in den 90er Jahren", Münster 1997,
Lit Verlag, ISBN: 3-8258-3485-9
Ende
des Textes
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